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Neue Temperatur-Extreme für die Antarktis

Die Antarktis ist der höchste, trockenste, kälteste und windigste Kontinent der Erde. Die niedrigste Temperatur, die in der Antarktis – und auf der Erde – je gemessen wurde betrug -89,2 °C am 21. Juli 1983 nahe der russischen Station Vostok. Aber wie warm kann es in der Antarktis werden? Diese Frage beschäftigte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die Meteorologie und Wetterbeobachtungen weltweit koordiniert. Eine internationale Expertengruppe hat nun die höchsten Temperaturen identifiziert, die jemals in der Antarktis gemessen wurden.

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Einsichtiger Ansatz zur Altersbestimmung von Krill

Zum ersten Mal haben Wissenschaftler das Alter von antarktischem Krill bestimmen, indem sie Wachstumsbänder in deren Augenstielen zählten.

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Vom Militär zur Wissenschaft: Zivile Nutzung von Atom-U-Booten in der Arktis

Atombetriebene U-Boote in der Arktis hatten immer einen militärischen Aspekt, besonders während der Zeit des Kalten Krieges und jetzt mit der steigenden Militarisierung innerhalb der arktischen Staaten. Doch es existiert auch eine friedliche und wissenschaftliche Nutzungsmöglichkeit nach Angaben von russischen Ingenieuren. Überraschenderweise stammt der Vorschlag von demselben Entwicklungsbüro, welches auch für die Entwicklung und das Design der russischen U-Bootflotte verantwortlich war.

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Ohne Eis kein Futter für Polardorsche

Im arktischen Nahrungsnetz nimmt der Polardorsch eine Schlüsselrolle ein: Von ihm ernähren sich Wale, Robben und Seevögel gleichermaßen. Doch dem Polardorsch selbst könnte die Nahrungsgrundlage bald fehlen. Unter dem zentralarktischen Meereis sind die Jungfische nämlich indirekt, aber in hohem Maße von Eisalgen abhängig. Somit könnte der Rückgang des Meereises weitreichende Folgen für das Nahrungsnetz haben. Diesen Zusammenhang haben Forscher seit längerem vermutet. Jetzt ist einem internationalen Forscherteam unter der Federführung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) der Nachweis gelungen.

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Große Veränderungen für die kleinsten Lebewesen im Südpolarmeer prognostiziert

Die zunehmende Erwärmung, stärkere Winde, die Ozeanübersäuerung und die Abnahme des Meereises wurden als große Bedrohungen für eine wichtige Schlüssel-Art im Südpolarmeer identifiziert – das Phytoplankton. Ein aktueller Übersichtsartikel, veröffentlicht in der Zeitschrift Frontiers in Marine Science, beschäftigt sich mit den möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf das Phytoplankton in verschiedenen Regionen des Südpolarmeers.

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Daten über die Arktis und den Klimawandel verschwinden von US-Webseiten

Das Arctic Institute (TAI) ist eine bekannte amerikanische Institution, die sich mit der komplexen Arktispolitik und –sicherheit befasst. Sie gilt auch als Informationsplattform für andere arktische Themen. Dazu hat sie ein internationales Netzwerk von Forschern und andere Arktis-Experten aufgebaut und nutzt deren Daten. Doch seit der Amtseinführung der neuen US-Verwaltung durch Präsident Trump hat dieses Netzwerk einen Vorschub an Datenschwund erfahren, vor allem zu den Themen US-Arktispolitik und Klimawandel. Alles weist auf die US-Behörden selber als die Schuldigen hin. Victoria Herrmann, die Präsidentin und Leiterin des Arctic Institute hat nun in einem offenen Artikel in der britischen Zeitung „The Guardian“ auf diese Tatsache hingewiesen.

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Der Klimawandel könnte zur Düngung der antarktischen Trockentäler führen

Während der Klimawandel weiter die Antarktis beeinflusst, könnten die Gletscherschmelze und das Tauen des Permafrost zu verstärkter Wasserverfügbarkeit für Böden und aquatische Ökosysteme in den McMurdo-Trockentälern führen. Dies würde einer Düngung gleichkommen, da somit auch verstärkt Nährstoffe für Organismen freigesetzt werden würden. Zu diesen Resultaten ist eine Studie des Dartmouth College gekommen, die jetzt in der Fachzeitschrift Antarctic Sciences veröffentlicht worden ist.

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Finnland wird übernimmt Leitung des Arktisrats von den USA

Der Arktisrat wurde von den Anrainerstaaten der Arktis als Forum ins Leben gerufen, in welchem man Aspekte rund um die Arktis diskutieren und Lösungen für Probleme finden soll, die über die Grenzen der Staaten hinaus gehen. Die Leitung des Rates wird alle zwei Jahre turnusmässig vergeben. Nun ist die Reihe an Finnland, den Rat zu präsidieren. Am nächsten Ratstreffen der Minister in Fairbanks, Alaska, wird die Stabübergabe von den USA an Finnland zelebriert. Damit übernimmt Finnland nicht nur die Leitung des Rates, sondern auch die Rolle des Klimaleaders.

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Eisausdehnung in der Arktis erreicht Rekordtief

Vor 5 Jahren ging die Nachricht um die Welt, dass die minimale Meereisausdehnung einen absoluten Tiefststand erreicht hatte. Jetzt hat auch die maximale Meereisausdehnung ein neues Rekordtief erreicht, gemäss den Daten des US National Snow and Ice Data Centers in Boulder, Colorado. Nur gerade 14.4 Millionen Quadratkilometer des Arktischen Ozeans waren in diesem Winter mit Eis bedeckt.

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Antarktisches Tageslicht beeinflusst Schlaf- und Wachhormone

Die kontinuierlichen Tageslichtbedingungen im antarktischen Sommer sind dafür bekannt, physiologische Funktionen wie Schlafmuster und der Melatoninausschüttung, die mit dem zirkadianen Rhythmus und Schlaf verbunden ist, zu stören. Eine neu veröffentlichte Studie liefert nun Informationen, warum Menschen in dieser Region schlecht schlafen und deutet an, dass das Sozialverhalten auch eine Rolle spielt. Die Studie, die vor dem Druck in der Fachzeitschrift Journal of Applied Physiology auch online veröffentlicht wurde, ist zum APSselect Artikel dieses Monats erkürt worden.

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