pn en

Diesjähriger Tiefstwert der Meereisbedeckung in der Antarktis „schlägt“ bisherigen Rekord

Im März 2017 schrumpfte die Meereis-Ausdehnung um die Antarktis auf 2.1091 Millionen Quadratkilometer. Die Antarktis hat in diesem Jahr etwa 10 Prozent weniger Meereis als Im Jahr 2011, dem bisherigen Tiefstwert, eine erstaunliche Wende nach der Rekord-Meereisbedeckung von 2014.

Weiterlesen ...

Polarstern kehrt mit wertvoller Fracht aus der Antarktis zurück

Das Forschungsschiff Polarstern ist letzten Donnerstag, 20. April 2017 mit dem Morgenhochwasser in seinem Heimathafen eingelaufen. Damit gehen gut fünf Monate Antarktis-Saison für den Eisbrecher zu Ende. Geowissenschaftler warten gespannt in Bremerhaven auf ihre Proben, die sie im Februar und März auf einer sechswöchigen Fahrt im antarktischen Amundsenmeer gewonnen hatten. Sie sollen helfen, die Vereisungsgeschichte der Westantarktis zu entschlüsseln und die Prognosen für den zukünftigen Meeresspiegelanstieg zu verbessern. Nach dem Entladen beginnen die Vorbereitungen, um am 22. und 23. April die Luken beim „Open Ship“ für Gäste zu öffnen.

Weiterlesen ...

Neue Temperatur-Extreme für die Antarktis

Die Antarktis ist der höchste, trockenste, kälteste und windigste Kontinent der Erde. Die niedrigste Temperatur, die in der Antarktis – und auf der Erde – je gemessen wurde betrug -89,2 °C am 21. Juli 1983 nahe der russischen Station Vostok. Aber wie warm kann es in der Antarktis werden? Diese Frage beschäftigte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die Meteorologie und Wetterbeobachtungen weltweit koordiniert. Eine internationale Expertengruppe hat nun die höchsten Temperaturen identifiziert, die jemals in der Antarktis gemessen wurden.

Weiterlesen ...

Einsichtiger Ansatz zur Altersbestimmung von Krill

Zum ersten Mal haben Wissenschaftler das Alter von antarktischem Krill bestimmen, indem sie Wachstumsbänder in deren Augenstielen zählten.

Weiterlesen ...

Große Veränderungen für die kleinsten Lebewesen im Südpolarmeer prognostiziert

Die zunehmende Erwärmung, stärkere Winde, die Ozeanübersäuerung und die Abnahme des Meereises wurden als große Bedrohungen für eine wichtige Schlüssel-Art im Südpolarmeer identifiziert – das Phytoplankton. Ein aktueller Übersichtsartikel, veröffentlicht in der Zeitschrift Frontiers in Marine Science, beschäftigt sich mit den möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf das Phytoplankton in verschiedenen Regionen des Südpolarmeers.

Weiterlesen ...

Der Klimawandel könnte zur Düngung der antarktischen Trockentäler führen

Während der Klimawandel weiter die Antarktis beeinflusst, könnten die Gletscherschmelze und das Tauen des Permafrost zu verstärkter Wasserverfügbarkeit für Böden und aquatische Ökosysteme in den McMurdo-Trockentälern führen. Dies würde einer Düngung gleichkommen, da somit auch verstärkt Nährstoffe für Organismen freigesetzt werden würden. Zu diesen Resultaten ist eine Studie des Dartmouth College gekommen, die jetzt in der Fachzeitschrift Antarctic Sciences veröffentlicht worden ist.

Weiterlesen ...

Antarktisches Tageslicht beeinflusst Schlaf- und Wachhormone

Die kontinuierlichen Tageslichtbedingungen im antarktischen Sommer sind dafür bekannt, physiologische Funktionen wie Schlafmuster und der Melatoninausschüttung, die mit dem zirkadianen Rhythmus und Schlaf verbunden ist, zu stören. Eine neu veröffentlichte Studie liefert nun Informationen, warum Menschen in dieser Region schlecht schlafen und deutet an, dass das Sozialverhalten auch eine Rolle spielt. Die Studie, die vor dem Druck in der Fachzeitschrift Journal of Applied Physiology auch online veröffentlicht wurde, ist zum APSselect Artikel dieses Monats erkürt worden.

Weiterlesen ...

White Desert: Erstaunliches Luxus-Hotel in der Antarktis

Reisen in die Antarktis sind angesagt: Man kann mit einer Jacht dorthin fahren. Man kann am gleichen Tag kommen und gehen. Man kann sogar einen Rundflug für Silvester buchen. Und jetzt können gibt es die Möglichkeit in einem Fünf-Sterne-Hotel mit eigens angefertigten Möbeln und einer eigenen Flugzeugflotte zu übernachten. Das Gästebuch enthält Namen wie Prinz Harry und Bear Grylls.

Weiterlesen ...

Ältestes Pinguinfossil in Neuseeland entdeckt

Fossilien zu finden braucht viel Geduld, Kenntnisse der Geologie und der Frühgeschichte der Umgebung... oder einfach viel Glück. Ein Fossiliensammler in Neuseeland fand zufälligerweise im Gebiet des Waipara-Flusses in der Region Canterbury die Überreste eines riesigen Ur-Pinguins. Nach eingehenden Untersuchungen von Forschern aus Neuseeland und Deutschland wurde das Alter auf über 61 Millionen Jahre bestimmt. Gemäss der Forscher sah der Pinguin bereits den modernen, heutigen Königspinguinen sehr ähnlich, war aber rund 150 Zentimeter gross, etwa 30 Zentimeter mehr als die Kaiserpinguine heute. Die Resultate der Wissenschaftler bedeuten, dass die Entwicklung der Pinguine bereits früher auseinander ging, als bisher vermutet. Wahrscheinlich ist, dass sich die Pinguine schon zu den Zeiten der Dinosaurier von ihren nächsten Verwandten abgespalten hatten.

Weiterlesen ...

U.S. amerikanischer Eisbrecher besucht erstmals nach langer Zeit Neuseeland

Die Vereinigten Staaten haben Neuseelands Erlaubnis ersucht mit dem Eisbrecher der Küstenwache Polar Star auf dem Rückweg von der Antarktis den Hafen von Lyttleton  anzulaufen. Der Besuch, der für Ende Februar geplant ist, wird der erste eine Schiffs der U.S. Küstenwache seit einigen Jahrzehnten sein.

Weiterlesen ...