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Bärenvorfahre in der kanadischen Arktis entdeckt

Eisbären in der kanadischen Arktis kommen vom äussersten Norden von Ellesmere Island bis ins

Forscher des kanadischen Naturmuseums und des Naturhistorischen Museums von Los Angeles County (NHMLA) haben die 3.5 Millionen Jahre alten Überreste eines Bären aus einer fossilien-reichen Stelle in der kanadischen Arktis identifiziert. Ihre Studie zeigt zum einen, dass das Tier ein naher Verwandter des Vorfahren moderner Bären war und seine Ursprünge nach Ostasien zurückreichen; zum anderen, dass das Tier eine süsse Ader hatte, wie aus Löchern in den Zähnen hervorgeht.

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Mikrobielle Weltenbummler leben in der Arktis und in der Antarktis

Die Geowissenschaftlerin Julia Kleinteich entnimmt Proben aus Süsswassertümpeln mit Mikroben drin

Mikroben, zweite Runde: Obwohl Arktis und Antarktis an entgegengesetzten Polen der Erde liegen, weisen sie eine ähnliche Diversität an Bakterien und Kleinstlebewesen auf. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam unter Leitung der Universität Tübingen, des EMBL Heidelberg und der Universität Konstanz. In einer Studie hatte das Forscherkonsortium von elf Einrichtungen Daten aus zahlreichen Studien und Standorten gesammelt, um erstmals die mikrobielle Diversität dieser beiden abgeschiedenen Regionen direkt zu vergleichen.

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Ausgestorbene Riesenseekuh in der russischen Arktis gefunden

Die eindrücklichen Rippenbögen der Steller‘schen Seekuh stachen wie ein Zaun aus dem Boden

Russische Wissenschaftler entdeckten die Überreste eines enormen ausgestorbenen Meeressäugetiers im Boden der Kommander-Inseln im äussersten Osten Russlands. Das Umweltministerium vermeldete, dass die Überreste noch intakt seien und das Ganze ein exzellenter Fund aufgrund der Geschichte dieser Art darstellt.

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Neue Daten aus der Arktis zeigen keine Erwärmungspause

Der globale Erwärmungshiatus, eine Verlangsamung der globalen Erderwärmung, hat seit Jahren Wissenschaftler erstaunt. Statt einer immer weiter steigenden Durchschnittstemperatur, ging diese ganz leicht zurück. Doch nun haben bisher vernachlässigte Daten aus der Arktis gezeigt, dass diese sich sechsmal schneller erwärmt hat, als der Rest der Erde und dass die globale Erwärmung überhaupt keine Pause eingelegt hatte.

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Was unter Antarktikas am schnellsten schmelzenden Gletscher liegt

Ein britisches Forschungsteam hat hochaufgelöste Karten eines Gletscherbetts in der Westantarktis erstellt, was helfen wird, den zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels aus dieser Region vorherzusagen. Radaruntersuchungen des Bodens unter dem Pine Island Gletschers hat eine sehr abwechslungsreiche Landschaft mit einigen Überraschungen hervorgebracht. Die Resultate der Arbeit werden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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Kanadische Moose erzählen vergangene Klimageschichten

Die Arktis ist der am schnellsten sich erwärmende Ort der Welt. Doch Wärmezyklen traten auch schon in der Vergangenheit auf und Klimaforscher sind stets auf der Suche nach Informationen über diese vergangenen Klimageschichten. Einige Moosarten in der östlichen kanadischen Arktis, die lange im Eis eingeschlossen waren, treten nun ans Sonnenlicht aufgrund der globalen Erwärmung. Und die Radiokarbonmethode mit diesen Pflanzen zeigt, dass die jetzigen Sommertemperaturen in der Region die höchsten in den vergangenen zehntausenden von Jahren gewesen sind.

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Neue Karten zeigen höheres Schmelzrisiko für Grönlands Gletscher

Der grönländische Eisschild ist die zweitgrösste Eisdecke und Süsswasseransammlung weltweit.

Neue Karten des grönländischen Meeresbodens und dem Boden unter dem Eispanzer zeigen, dass zwei- bis viermal mehr Gletscher von beschleunigtem Abschmelzen betroffen sind als bisher angenommen. Forscher der Universität von Kalifornien in Irvine (UCI), der NASA und 30 anderen Institutionen haben die bis dato detaillierteste und genaueste hochaufgelöste Karte von Grönlands Unterwelt veröffentlicht. Unter den vielen Datenquellen für die neue Karte sticht besonders die Ocean Melting Greenland Kampagne (OMG) der NASA hervor.

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Kanadas nördlichste Messstation wird langsam dicht gemacht

Kanada’s nördlichste Messstation für Wetter und Forschung, muss einige Umweltmessungen reduzieren und andere für sechs Monate ausfallen lassen, da nicht genügend Personal zur Verfügung stand aufgrund eines „hohen Mass an Wechseln“. Forscher sagen nun, dass dadurch eine permanente Lücke in den Datensätzen, die für das Verständnis des globalen Klimawandels essentiell wären, entsteht.

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Arktisches Meereis erreicht wieder Tiefstwerte

In diesem September ist die Fläche des arktischen Meereises auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen. Dies stellten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts sowie der Universitäten Bremen und Hamburg fest. Die Fläche ist damit etwas größer als im vergangenen Jahr, liegt jedoch im Mittel der letzten zehn Jahre und zugleich weiterhin deutlich unter den Werten von 1979 bis 2006. Die Nordost-Passage war für Schiffe ohne Unterstützung von Eisbrechern befahrbar.

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Wie sich das Klima in kurzer Zeit ändern kann

Während der letzten Eiszeit konnte der Einfluss von atmosphärischem CO2 auf den Nordatlantikstrom innerhalb weniger Jahrzehnte in Grönland einen Anstieg der Temperatur um bis zu 10 Grad Celsius verursachen. Das zeigen neue Klimaberechnungen von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts und der Universität Cardiff.

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