Neue Satelliten beobachten auch Gletscherschmelze

Gletscher wie der Piedmont-Gletscher im Nordosten Grönlands können am besten aus der Luft

Um grossräumige Effekte beobachten zu können, besonders in den abgelegenen Polarregionen, sind Satelliten unerlässlich. Durch das Ende von zwei Satelliten der GRACE –Mission letzten Jahres entstand so eine Datenlücke für das Alfred-Wegener-Institut und seine Forschung über die Gletscherschmelze in Grönland und der Antarktis, die jetzt glücklicherweise wieder geschlossen wurde. Vor einer Woche starteten zwei brandneue Satelliten ihre Mission.

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Russische Pläne für eine Forschungsplattform am Nordpol

Der geographische Nordpol hat viele Expeditionen in das wilde und eisige Reich der Arktis gelockt.

Was sich wie ein Aprilscherz anhört, ist eine Tatsache: Russland plant eine Forschungsstation am Nordpol, ähnlich wie die feste Amundsen-Scott-Plattform am südlichen Ende der Welt. Die neue Station wird wahrscheinlich die russischen Driftstationen ersetzen, die seit den 1930er immer wieder aufgebaut werden.

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AWI-Polarveteran feiert Geburtstag

Am 1. Oktober 2017 jährt sich die Indienststellung des Polarforschungsflugzeugs Polar 5 des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) zum zehnten Mal. Die Maschine vom Typ Basler BT-67 hat seitdem für wissenschaftliche und logistische Aufgaben mehr als 1,3 Millionen Kilometer zurückgelegt. Bei ihren 48 Messkampagnen vor allem für Atmosphärenforschung und Geophysik ist sie auf dem arktischen Meereis nahe des Nordpols sowie am Südpol gelandet.

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Brandneue Radaranlage für Weltraumwetter entsteht in der Arktis

Die neueste Weltraumwetter-Radaranlage der Welt soll in der Arktis aufgebaut werden, dank einer internationalen Partnerschaft, u.a. auch mit Grossbritannien und einem Beitrag von £4 - £6 Millionen von der britischen NERC. Der EISCAT_3D Radar soll Wissenschaftlern ein neues Werkzeug liefern, um die obere Atmosphäre und den erdnahen Weltraum zu beobachten. Man erhofft sich ein besseres Verständnis über Weltraumstürme und deren Effekte auf Technologien, Gesellschaft und die Umwelt.

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Solarenergie als passende Alternative für arktische Länder

Gemäss Forschern der Aalto Universität könnten mehr als 80% der Heizmengen von finnischen Haushalten mit Hilfe von entsprechenden Systemen durch Solarenergie abgedeckt werden. Da der Preis der Heizenergie durch Solaranlagen vergleichbar mit den gegenwärtig genutzten Heizungsmöglichkeiten sein muss, zeigten Kalkulationen der Forschungsgruppe, dass die erneuerbaren Energien zwischen 53 – 81% der jährlichen Energieaufwendungen für Heizungen decken könnten, abhängig von den technischen Umsetzungsmethoden.

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Neues Forschungsschiff zeigt Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Naturschutz

Man sagt, dass Wirtschaft und Nachhaltigkeit selten Hand in Hand gehen. Doch der norwegische Unternehmer Kjell Inge Røkke und seine Familie präsentieren ein perfektes Beispiel für das Gegenteil. Røkke hat Pläne für ein brandneues eisverstärktes Forschungs- und Expeditionsschiff REV vorgelegt, welches zusammen mit dem WWF gebaut werden soll. Gemäss den Plänen soll das noch namenlose Schiff 2020 bereit sein, in See zu stechen.

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Vom Militär zur Wissenschaft: Zivile Nutzung von Atom-U-Booten in der Arktis

Atombetriebene U-Boote in der Arktis hatten immer einen militärischen Aspekt, besonders während der Zeit des Kalten Krieges und jetzt mit der steigenden Militarisierung innerhalb der arktischen Staaten. Doch es existiert auch eine friedliche und wissenschaftliche Nutzungsmöglichkeit nach Angaben von russischen Ingenieuren. Überraschenderweise stammt der Vorschlag von demselben Entwicklungsbüro, welches auch für die Entwicklung und das Design der russischen U-Bootflotte verantwortlich war.

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Svalbard Energiezukunft könnte grün werden

Die Energieversorgung nach Longyearbyen ist ein heisses Eisen in der Klimadebatte. Die Ortschaft ist die grösste auf Svalbard und das administrative Zentrum des norwegisch verwalteten Archipels im Arktischen Ozean. Heute bezieht Longyearbyen seine Elektrizität und seine Wärme vom einzigen Kohlekraftwerk Norwegens im Ort. Doch Skandinaviens grösste unabhängige Forschungsorganisation hat herausgefunden, dass die Zukunft Svalbards grün und nachhaltig sein könnte.

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Ost-West Zusammenarbeit bietet Sicherheit in der Arktis für Nuklearabfälle

Eines der Hauptprobleme in der Arktis sind die Nuklearabfälle von U-Booten, Eisbrechern und anderen nuklearbetriebenen Fahrzeugen und Stationen. Dieses Erbe vor allem aus der Ära des Kalten Krieges liegt drohend überall im Norden. Doch Lagerung und Behandlung sind kostenintensiv und technisch schwierig. Nun gibt es aber in Saida Bay in der Nähe von Murmansk eine brandneue Lager- und Verarbeitungsanlage für Nuklearabfälle, die ein brillantes Beispiel dafür ist, was möglich ist, wenn Ost und West in Zusammenarbeit investieren statt in ein Wettrüsten. Bei einem Besuch in Moskau hat nun die Gouverneurin von Murmansk, Marina Kovtun, den russischen Präsidenten Putin zu einem Besuch der Anlage eingeladen.

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Russlands nördlichste Stadt bereitet sich auf eine nukleare Zukunft vor

Pevek, eine kleine russische Stadt nördlich des Polarkreises in der Nähe der Beringstraße, wird bald das erste schwimmende Kernkraftwerk der Welt bekommen. Der Bau der Infrastruktur begann Anfang Oktober mit einem Festakt, bei dem der erste Pfahl in Peveks Uferpromenade gesetzt wurde.

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